Lernentwicklungsgespräche

Das dokumentierte Lernentwicklungsgespräch wurde im Zuge des kompetenzorientierten LehrplanPLUS eingeführt und stellt in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 eine Alternative zum Zwischenzeugnis dar. Die Entscheidung darüber, ob das Lernentwicklungsgespräch im kommenden Schuljahr durchgeführt werden soll, trifft die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat.

Vor dem Gespräch erhalten die Schüler/innen einen Einschätzungsbogen, den sie mit Unterstützung der Eltern ausfüllen. Danach füllen die Klassenlehrkraft und die Fachlehrer den Bogen aus.

Am Gespräch nehmen der Schüler/die Schülerin, die Erziehungsberechtigten und die Klassenlehrkraft teil. Das Lernentwicklungsgespräch dauert etwa 20 Minuten.

Grundlage für das Gespräch ist der Einschätzungsbogen, der aber nicht in allen Einzelheiten besprochen werden muss. Das Gespräch findet in erster Linie zwischen dem Kind und der Lehrkraft statt.

Am Ende des Gesprächs wird gemeinsam für den Schüler/die Schülerin ein Lernziel vereinbart, das bis zum Ende des Schuljahres erreicht werden soll. Diese Zielvereinbarung wird auf dem Bogen festgehalten und von allen unterschrieben.

Am Tag des Zwischenzeugnisses erhalten Kinder und Eltern den Originalbogen als Dokument des Gesprächs, eine Kopie bleibt im Schülerakt.

Vorteil des Lernentwicklungsgesprächs: Während die Formulierungen im Zwischenzeugnis für die Kinder oft nur schwer verständlich sind, bekommt der Schüler/die Schülerin im Gespräch eine persönliche Rückmeldung über den eigenen Lern- und Leistungsstand. Stärken und Schwächen der Lernentwicklung werden dabei angesprochen und gemeinsam beraten.

Eltern, die kein Lernentwicklungsgespräch wünschen, können bei der Schule ein Zwischenzeugnis beantragen.

Auswertung der Elternfragebögen zu den Lernentwicklungsgesprächen 2017