Mit Da Vinci über Stock und Stein

Die Venezianische Armee steht vor den Toren Mailands und nur wir können die Stadt noch vor der Eroberung retten. Mit großem Mut, voller Überzeugung und als geschlossene Mannschaft müssen wir den Eindringlingen gegenübertreten – vielleicht lassen sie sich durch unsere pure Größe und Stärke in die Flucht jagen?! Wer wir sind? Tapfere Kriegsherren und Kriegsherrinnen der 2. und 4. Klassen, angeführt von der furchtlosen Generalin Kergl und dem findigen Ingenieur Leonardo Da Vinci (alias Herr Winner).
Und so marschierten wir los, voller Zuversicht und Tatendrang. Vorbei an mystischen blökenden Wollwesen, dampfenden Humusbergen, entlang eines raschelnden bunten Blätterwaldes, bis hin zu den weiten Obstbaumebenen der Mögersbronner Mountains. Dort rasteten wir reichlich zur körperlichen und seelischen Erbauung. Als Proviant hatten wir alles, was das Herz begehrt, schließlich hatte Generalin Kergl sowohl an Vitamine, als auch an den nötigen Zuckervorrat gedacht. Und durch vielerei sportliche Aktivität – unter anderem Seilsprung, Tauziehen, Esel in der Mitte und Fußball – konnte sich die Mannschaft für kommende Anstrengungen fit halten. Nach einem Gruppenfoto an einer schaurigen Ruine, galt es ein reißendes Rinnsaal zu überqueren. Mit Da Vincis Bauplänen gelang es der Truppe schnell und präzise eine Holzbalkenbrücke zu errichten, mit deren Hilfe (fast) das gesamte Heer trockenen Fußes auf der anderen Seite ankam. Durch das raue Unterholz des Waldes kämpften wir uns bergauf zum nächsten Schotterweg. Von dort begaben wir uns – schließlich war die Venezianische Armee bereits vor uns geflohen – wieder auf den Weg zurück zur Heimat, wo wir letztendlich glücklich, aber auch etwas erschöpft ankamen.

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